Mittwoch, 30. Mai 2012

Das Spiel mit dem Feuer – wenn Kinder zündeln


Großeinsatz der Feuerwehr in der Peiner Südstadt. Der bekannte Fahrradladen Hotopp wurde am Pfingstwochende teilweise ein Opfer der Flammen. Hervorgerufen wahrscheinlich durch zündelnde Kinder. Doch was passiert, wenn Kinder einen solchen Brand auslösen?

Wird z.B. eine Scheune in Brand gesetzt, geht die Sache in der Regel mit einem relativ überschaubaren Sachschaden ab. Die Folgen von zündelnden Kindern können aber auch wesentlich gravierender sein. Schnell kann durch einen Brand auch ein Sachschaden von mehreren Millionen Euro entstehen. Noch schlimmer ist es, wenn dabei Menschen zu Schaden kommen. Immer dann steht die Frage im Raum, wer für den Schaden aufkommen muss.

Im Zivilrecht gilt, dass grundsätzlich der aufkommen muss, der den Schaden verursacht hat. Dazu muss die betreffende Person aber deliktfähig sein. Kinder, die das siebte Lebensjahr noch nicht vollendet haben, sich noch nicht deliktfähig. Sie haften damit auch nicht für die Schäden, die sie verursacht haben. Kleinere Kinder sind mit dieser Regelung durch den Gesetzgeber vor Schadensersatzforderung (§ 828 Abs. 1 des Bürgerlichen Gesetzbuches – BGB) geschützt. Wer einen Schaden durch ein nicht deliktfähiges Kind erlitten hat, muss seinen Schaden selbst tragen. Es gibt aber ein großes ABER. Haben nämlich die Eltern oder sonstige Aufsichtspflichtige ihre Aufsichtspflicht verletzt, dann werden sie nach § 832 BGB für die entstandenen Schäden herangezogen.

So sieht es zumindest in der Theorie aus. Doch die Praxis ist immer wieder anders, denn im Einzelfall muss immer erst die Frage geklärt werden, ob die Aufsichtspflicht der Eltern wirklich verletzt wurde oder ob der Schaden auch dann passiert wäre, wenn die Aufsicht gewährleistet wäre. Dazu gibt es keine allgemeingültigen Regelungen, sodass Versicherungen und Gerichte immer im Einzelfall entscheiden müssen.

Personen zwischen sieben und 17 Jahren sind grundsätzlich deliktfähig und können daher auch für Schäden haftbar gemacht werden (§ 828 Abs. 2 Satz 1 BGB). Hierbei wird allerdings vorausgesetzt, dass das Kind die Folgen seines Handelns erkennen konnte. Ausschlaggebend hierfür ist der persönliche Entwicklungsstand des Kindes. Dies bedeutet in der Praxis, dass auch bei zündelnden Kindern in diesem Alter immer der Einzelfall geprüft werden muss.

Verfügt die betroffene Familie nicht über eine private Haftpflichtversicherung, dann kann dies das lebenslange Abzahlen der Schadenssumme bedeuten. Damit wird wieder einmal deutlich, wie wichtig eine Privathaftpflichtversicherung ist. Informationen zu dieserVersicherung gibt es bei PMBfinanz. Dabei ist aber anzumerken, dass die Privathaftpflichtversicherung nur Schäden abdeckt, die fahrlässig – auch grob fahrlässig – verursacht wurden. Haben die Kinder vorsätzlich eine Scheune angezündet, dann hilft auch diese Versicherung nicht. Ob Vorsatz oder nicht, wird wiederum im Einzelfall entschieden.

Also, klärt eure Kinder auf, Feuer ist „ihhbähh“...
Eure Kathrin Bolte

Samstag, 26. Mai 2012

Liebe Schüler der Burgschule und dem Ratsgymnasium,


jeden Morgen beobachte ich euch und immer mehr kommt mir der Gedanke, dass ihr nicht viel im Kopf haben müsst. Wie ihr euch im Straßenverkehr benehmt, kommt einer Affenherde gleich, die auf der Suche nach der berühmten Kokosnuss durch die Steppe rennt. Ihr kennt keine Handzeichen für einen Richtungswechsel, ihr fahrt zu zweit auf viel zu kleinen Rädern, ihr zieht einfach so über die Straße, ihr kennt keine Vorfahrtregeln. Ihr möchtet von der Straße auf den Bürgersteig wechseln und fallt dabei auf die Straße – direkt vor mein Auto. Ihr wisst auch nicht, dass man als Radfahrer am Zebrastreifen anhalten muss. Die Schüler, die dort über die Straße wollen, sind keine Pylonen (das sind die rot-weißen- Hütchen) die es geschickt zu umfahren gilt.

Euch Halbstarken auf euren getunten Mofas möchte ich sagen: euch kann Bewegung nicht schaden, nehmt also mal das Rad. Ihr stinkt und viel schlimmer noch, die Grundschüler haben teilweise Angst vor euch, wenn ihr wenige Zentimeter neben den Zwergen vorbeirauscht und die Kids zusammenschrecken. Ach das war eure Absicht??? Super – mehr ist nicht drin im Hirn?

Ich gebe euch jetzt mal einen richtig guten Tipp: die Grundschüler haben hervorragende Kenntnisse in Sachen Verhalten im Straßenverkehr. Nehmt hier doch mal eine Nachhilfestunde, ihr werdet es nicht bereuen. Alternativ dazu könnt ihr ja mal in den Peiner Verkehrsgarten gehen und da noch mal ein bißchen üben.

Ist euch eigentlich klar, das ihr – so dämlich es auch klingt – eine Vorbildfunktion habt??? Die Kleinen wollen euch nacheifern, wollen auch so cool sein, wollen auch keine Rücksicht nehmen. Willst du dafür verantwortlich sein, dass ein Kind tot von der Straße gekratzt wird nur weil du kein Vorbild warst?

In diesem Sinne – denkt mal nach....

Kathrin Bolte

Mittwoch, 23. Mai 2012

Charlotte Engelhardt bringt „Deutschlands Backen zum Strahlen“


Wieder einmal gibt es eine Werbung im deutschen Fernsehen, die an Geschmacklosigkeit kaum zu übertreffen ist – zumindest nach meinem Geschmack. Nervblondine Charlotte Engelhardt ist das neue Kampagnengesicht für "Hakle Feucht" Toilettenpapier. Mit dem Slogan „Entdecke Dein neues Sauber“ kommt die Engelhardt daher und zeigt im Werbespot Part 4 eine Party, auf der man sich über persönliche Erfahrungen beim Arsch-abwischen unterhält.

Für was für Ekelhaftigkeiten müssen wir im deutschen TV denn noch gewappnet sein? Oder habe ich mal wieder einen neuen Trend verpasst? Demnächst dann nicht mehr ü30-PArtys sondern „Strahlen-deine-Backen-auch-schon-Partys“ - auf geht’s!

deine Kathrin Bolte

Samstag, 19. Mai 2012

Das schlimmste am Vatertag....


...sind kreischende Weiber.

Vatertag - der Gedenktag der Brauereien und Schnapsbrennereien liegt wieder einmal hinter uns. Ich persönlich genieße diesen Tag. Der Mann ist weg, man hat seine Ruhe, kann mit dem Kind etwas Tolles anstellen – außer Radtouren, denn die schlechten Beispiele lauern ja überall – oder kümmert sich mal um die eigene Freizeit.
Am Abend dann macht man es sich auf dem Sofa gemütlich, genießt beim offenen Fenster eine laue Frühlingsnacht, der männliche Part dieser Familie schlummert bereits. Immer noch Ruhe und Entspannung – ich liebe es. Doch dann geht es hier vor unserer Haustür los. Ein Tross Mädels schreit und brüllt, kichert sich durch unsere Straße. Das alles in einer Lautstärke, als wären wir schon mitten im Peiner Freischießen, Sonntagnacht auf einem der Festzelte. Die Weber zerdeppern Glas, schreien weiter und man kann nur hoffen, dass sie endlich weiterziehen.

Was bitte haben Frauen in so geballter Ladung am Vatertag auf der Straße zu suchen? Gleichberechtigung? Auf diesem Niveau? Nein – danke! Wir sind jetzt schon so weit, dass die Mädels selbst mit einem Bollerwagen losziehen und den Herren wahrlich Konkurrenz machen. Und sie kommen damit auch noch in die Zeitung.

Da fragt man sich, was will die Jugend von heute damit bezwecken. Sicherlich, ich hab in jungen Jahren den Vatertag auch genossen, war mit dm Spielmannszug unterwegs, habe gepflegt ein Bierchen getrunken, vielleicht auch mal eines über den Durst. Doch wir hatten irgendwie etwas mehr Stil. Kreischende Weiber wirken nicht nur auf mich abstoßend. Gerade an diesem Tag wollen doch die Herren unter sich sein und ja sie haben es sich dann auch mal verdient. Eindruck schinden können Frauen mit 3,8 Promille da sicherlich nicht. Vor allem aber kreischen Männer sich nicht durch die Nacht, zu der Uhrzeit liegen die nämlich zum Glück alle wieder sicher zu Hause...

Auf ein hoffentlich stilvolleres Besäufnis zum Vatertag 2013 hofft

Kathrin Bolte




Donnerstag, 3. Mai 2012

Pflegeimmobilien – Investition mit hoher Sicherheit und sicherer Rendite


Immobilien sind schon seit Jahren eine wertstabile, ertragreiche und nachhaltige Kapitalanlage. Derzeit ist das Investment in Immobilien auch noch ausgesprochen rentabel, denn die Zinsen sind niedrig, man profitiert von Steuervorteilen und günstigen Kaufpreisen. Durch die Investition in Pflegeimmobilien – einem der aufstrebenden Märkte in Deutschland – ist dem Anleger eine überdurchschnittliche Rendite und ein sehr hohes Maß an Sicherheit gewiss.
Der Anleger einer Pflegeimmobilie als Kapitalanlage vereint zwei Märkte in einem Produkt. Auf der einen Seite investiert er in einen inflationsgeschützten Sachwert und profitiert auf der anderen Seite durch das Investment in Sozialimmobilien – dem Wachstumsmarkt Nr. 1.

Warum gerade Pflegeimmobilien, wird sich der ein oder andere fragen. Ganz einfach. Fakt ist, dass jeder 4. Bundesbürger zur Generation 60+ gehört und professionelle Pflege und Betreuung benötigt. Des Weiteren kann davon ausgegangen werden, dass in den nächsten 20 Jahre ca. 50 % mehr Pflegeplätze benötigt werden, als es jetzt der Fall ist. Experten zufolge werden im Jahre 2040 in Deutschland ca. 5,6 Mio. Menschen der Generation 80+ leben. Fakt ist auch, dass es den Angehörigen immer schwerer fällt, eine häusliche Pflege und Betreuung zu gewährleisten. Pflegeimmobilien werden daher in Zukunft immer mehr an Bedeutung gewinnen. Die Investition in Pflegeimmobilien ist eine Investition in die Zukunft. Bei kaum einer anderen Investitionsmöglichkeit wächst die Zielgruppe automatisch nach.

Daneben ist die Investition in Pflegeimmobilien mit weiteren Vorteilen verbunden. So ist eine Einnahmensicherheit gegeben, da es sich hierbei um Mietverträge mit 20-jähriger Laufzeit handelt. Die Mietzahlungen erfolgen auch bei Leerstand und der Eigentümer hat keine Renovierungs- und Instandhaltungskosten zu Tragen. Die Pflegeimmobilie wird zudem über das WEG-Recht im Grundbuch abgesichert, die Mieten erhöhen sich bei Inflation und ein gibt für den Eigentümer ein Vorbelegungsrecht für seine Angehörigen. Des Weiteren muss sich der Eigentümer nicht mit Nebenkostenabrechnungen herumschlagen und hat auch keinen Kontakt mit den Mietern. Daneben sind steuerliche Vorteile durch Abschreibungen gegeben. Somit stellt die Pflegeimmobilie weit mehr als nur eine Möglichkeit zum Vermögensaufbau da. Sie kann als Altersvorsorge dienen und ist eine attraktive Alternative zu Rentenversicherung, Fonds, Niedrigzinsanlagen und Co.  

Wer noch mehr darüber wissen möchte oder gar ein Haus in Peine und Umgebung zu verkaufen hat, oder eines kaufen möchte, der schaut einfach mal bei PMBimmobilien vorbei